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Loss-of-Licence Versicherung – was Piloten jetzt wissen müssen

Als Pilot oder Verkehrspilot hängt Ihre finanzielle Zukunft unmittelbar am Medical. Fällt die Flugtauglichkeit weg – etwa durch Krankheit, Unfall oder psychische Belastungen – droht der Lizenzverlust mit massiven Einkommensfolgen. Eine spezialisierte Loss-of-Licence Versicherung (kurz: LoL-Versicherung) schließt genau diese Lücke: Sie leistet bei Flugdienstuntauglichkeit und dem Verlust der Tauglichkeitsklasse 1 bzw. des Medicals – unabhängig davon, ob Sie anschließend noch in einen anderen Beruf verweisbar wären.

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Spezielle Absicherung statt allgemeiner BU

Warum die Loss-of-Licence Police für Piloten unverzichtbar ist

Die klassische Berufsunfähigkeitsversicherung schützt den Beruf – nicht die Lizenz. Für Piloten, Verkehrspiloten und Hubschrauberpiloten ist jedoch der Lizenzverlust der entscheidende Auslöser: Sobald das Medical widerrufen wird oder die Tauglichkeitsklasse 1 entfällt, greift die Loss-of-Licence Versicherung. Genau hier setzt die LoL-Versicherung an und schafft planbare Liquidität bei Flugdienstuntauglichkeit – unabhängig davon, ob eine theoretische Verweisung in andere Tätigkeiten möglich wäre.

Auslöser & Nachweise

Flugdienstuntauglichkeit und Verlust des Medical

Die Fluguntauglichkeit wird durch flugärztliche bzw. behördliche Entscheidung dokumentiert. Kommt es zum Verlust des Medical oder zum Entzug der Tauglichkeitsklasse 1, liegt der lizenzbezogene Leistungsfall vor. Die LoL-Police leistet – je nach Bedingungswerk – rückwirkend ab Beginn der Untauglichkeit, wenn sie länger als sechs Monate besteht oder bestanden hat. Für die Regulierung genügen in der Regel Medical-Unterlagen und behördliche Bescheide.

BU vs. LoL

So grenzt sich die BU-Versicherung von der LoL-Versicherung ab

Die BU prüft eine voraussichtlich dauerhafte Einschränkung von meist 50 % im ausgeübten Beruf. Die Loss-of-Licence Versicherung prüft den Lizenzauslöser: Flugdienstuntauglichkeit und Lizenzverlust. Für Piloten, Verkehrspiloten, Fluglotsen und Flugschüler ist deshalb eine BU mit integrierter LoL-Klausel ideal – eine Police, die beide Welten sauber abbildet und Doppelabsicherungen vermeidet.

Klausel-Check für Piloten

Worauf es in den Bedingungen wirklich ankommt

Entscheidend für eine starke LoL-Versicherung sind klare Regelungen: Verzicht auf abstrakte und konkrete Verweisung, belastbare Nachprüfungsregeln, eine praxisgerechte Leistungsdauer und ein passendes Endalter. Wichtig ist zudem der Einschluss psychischer Erkrankungen, weil gerade hier Fluguntauglichkeit häufig ausgelöst wird. Unser Klausel-Check identifiziert schwächere Formulierungen und priorisiert Tarife mit konsistenten, nachvollziehbaren Leistungszusagen – für Piloten, Hubschrauberpiloten, Verkehrspiloten und Fluglotsen.

Leistungen & Kosten

Welche Rente sinnvoll ist – und wovon die Beiträge abhängen

Die richtige Rentenhöhe orientiert sich an Fixkosten und Einkommenslücke. Beiträge hängen u. a. von Eintrittsalter, gewünschter LoL-Rente, Endalter, Gesundheitsdaten, Einsatzprofil sowie Dynamik ab. Wir vergleichen marktführende Lösungen und zeigen transparent, wie sich die Loss-of-Licence Versicherung gegenüber Alternativen (z. B. Einmalzahlung) in der Praxis bewährt. Ziel ist stets: stabile Liquidität bei Lizenzverlust.

Loss-of-License Versicherung - perfekt vom Experten - Finanzservice Weinand - Ralf D. Weinand

Monatliche LoL-Rente statt riskanter Einmalzahlung

Eine laufende Monatsrente bildet Ihre tatsächlichen Ausgaben besser ab, ist nachprüfbar und lässt sich über Dynamik an Inflation und Karrierepfade anpassen. Einmalleistungen wirken zunächst attraktiv, tragen aber das Risiko, dass das Kapital bei längerer Flugdienstuntauglichkeit nicht reicht. Für Piloten, Verkehrspiloten und Hubschrauberpiloten ist die planbare Rente deshalb die robustere Lösung – insbesondere bei Verlust des Medical oder der Tauglichkeitsklasse 1.

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Das Wichtigste zur Loss-of-Licence Versicherung im Überblick

Lizenzauslöser statt Beruf

Schneller Leistungszugang bei Flugdienstuntauglichkeit

Die LoL-Versicherung fokussiert den lizenzbezogenen Auslöser. Liegt Fluguntauglichkeit vor und das Medical wird entzogen, greift der Schutz – häufig rückwirkend ab Beginn der Untauglichkeit. Damit unterscheidet sich LoL klar von der BU-Versicherung, die eine dauerhafte Einschränkung im Beruf prüft.

Praxis-Hinweise

Klausel-Qualität entscheidet

Achten Sie auf Verzicht auf Verweisung, konsistente Regeln zu psychischen Erkrankungen, transparente Nachprüfung, passende Endalter und eine ausreichende Leistungsdauer. Wir prüfen Tarife für Piloten, Fluglotsen, Flugschüler und Verkehrspiloten auf genau diese Punkte.

Ihre Vorteile

Loss-of-Licence Schutz für Piloten & Co.

Schnelle Leistung

Rückwirkende Zahlung ab Beginn der Flugdienstuntauglichkeit (bei > 6 Monaten) – klarer Fokus auf den Lizenzverlust statt beruflicher Verweisung.

Eine Police

BU mit LoL-Klausel: Ein Vertrag bündelt BU-Versicherung und Loss-of-Licence Versicherung – ideal für Piloten und Verkehrspiloten.

Starke Klauseln

Verzicht auf Verweisung, Psyche eingeschlossen, transparente Nachprüfung, passendes Endalter – so wird die LoL-Versicherung belastbar.

Planbare Rente

Monatliche LoL-Rente statt Einmalzahlung: bessere Planbarkeit, Anpassung an Inflation und Laufbahn – besonders wichtig bei Verlust des Medical.

FAQ für Piloten

Häufige Fragen zu BU vs. Loss-of-Licence

Was ist der Unterschied zwischen BU-Versicherung und Loss-of-Licence (LoL)?

Die BU-Versicherung leistet, wenn der Beruf voraussichtlich dauerhaft zu mindestens 50 % nicht mehr ausgeübt werden kann. Die Loss-of-Licence Versicherung (LoL, Lizenzverlustversicherung) knüpft an den lizenzbezogenen Auslöser an: Flugdienstuntauglichkeit mit Verlust des Medical bzw. der Tauglichkeitsklasse 1 durch flugärztliche/behördliche Entscheidung.

Brauche ich zwei Verträge oder reicht eine Police?

Es genügt eine Police: eine BU-Versicherung mit integrierter LoL-Klausel. So sind BU-Definition und lizenzbezogener Auslöser in einem Vertrag sauber abgebildet.

Wann leistet die LoL-Klausel genau?

Die LoL-Klausel leistet rückwirkend ab Beginn der Fluguntauglichkeit, sobald die Fluguntauglichkeit länger als sechs Monate besteht oder bestanden hat – unabhängig davon, wie lange zuvor Flugtauglichkeit bestand.

Welche Nachweise werden für den Lizenzverlust benötigt?

Erforderlich sind in der Regel flugärztliche Unterlagen (z. B. Tauglichkeitszeugnis/Gutachten) und/oder ein behördlicher Bescheid, aus dem die Flugdienstuntauglichkeit bzw. der Lizenzverlust hervorgeht.

Warum empfehlen Sie laufende Rente statt Einmalzahlung?

Die laufende Rentenzahlung bildet Fixkosten verlässlich ab, ist nachprüfbar und lässt sich mit Endalter, Leistungsdauer und optionaler Dynamik an die fliegerische Laufbahn anpassen. Einmal-/Summenmodelle bergen aus unserer Sicht erhebliche Praxisrisiken.

Welche Klauseln sind für Piloten besonders wichtig?

Wesentlich sind Verzicht auf Verweisung, konsistente Regelungen zu psychischen Erkrankungen, transparente Nachprüfung, ein passendes Endalter sowie eine ausreichende Leistungsdauer.

Wovon hängen die Beiträge ab?

Von Eintrittsalter, gewünschter Rentenhöhe, Endalter, Gesundheitsdaten, Einsatz-/Risikoprofil und optionaler Beitrags- bzw. Leistungsdynamik. Wir erstellen auf Basis dieser Faktoren ein transparentes, vergleichbares Angebot.

Wie fordere ich ein Angebot an?

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