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Hinweise für Fluglotsen – Absicherung bei Berufsunfähigkeit & Lizenzverlust

Fluglotsenversicherung: Diese Seite bündelt praktische Hinweise für Fluglotsen, die sich gegen Lizenzverlust und Berufsunfähigkeit absichern möchten. Die Loss-of-Licence wirkt berufsspezifisch – sie leistet, wenn die fliegerärztliche Tauglichkeit entfällt. Eine BU prüft dagegen, ob Sie Ihren Beruf noch zu mehr als 50% ausüben können.

Auslöser der Leistung: Entscheidend ist der Verlust der Tauglichkeitsklasse aus gesundheitlichen Gründen (Medical Klasse 3). Genau hier setzt die Loss-of-License an und schützt das Einkommen, wenn Lotsentätigkeiten nicht mehr erlaubt sind.

Worauf es ankommt: Achten Sie auf klar definierte Klauseln (Verzicht auf Verweisung, keine Weiterbeschäftigungsklausel, nachvollziehbare Nachprüfung), Psyche‑Einschluss sowie saubere Prozesse im Leistungsfall. So entsteht eine Fluglotsenversicherung, die in der Praxis trägt.

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Hinweise BU‑Rente & LoL‑Versicherung für Fluglotsen

BU‑Versicherung Fluglotse: Die private Berufsunfähigkeitsversicherung prüft, ob Sie Ihren zuletzt ausgeübten Beruf voraussichtlich dauerhaft zu mehr als 50 % ausüben können. Ist dies nicht der Fall, liegt BU vor – unabhängig davon, ob Sie andere Tätigkeiten am allgemeinen Arbeitsmarkt noch verrichten könnten. Die Loss‑of‑Licence knüpft dagegen an den Lizenzstatus (Medical) an und leistet beim Entzug bzw. Nichtbestehen der Tauglichkeitsklasse.

LoL‑Versicherung Fluglotse: Die Loss-of-Licence zahlt beim Lizenzverlust infolge gesundheitlicher Einschränkungen. Sie prüft keine alternativen Tätigkeiten, sondern den Status Ihres Medicals.

Praxis‑Tipp: Wählen Sie Anbieter mit Verzicht auf Verweisung, ohne Weiterbeschäftigungsklausel und mit Psyche‑Einschluss. So wird aus einer Police echte Fluglotsenversicherung.

Schnelle Orientierung im Ernstfall

Was tun, wenn das Medical wackelt?

1) Fliegerärztlich klären: Termin beim AME, Befunde sichern, Verlauf dokumentieren. Keine eigenmächtigen Flugdienst‑Entscheidungen – Sicherheit geht vor.

2) Unterlagen ordnen: Medical‑Bescheide, Befunde, Atteste und behördliche Schreiben strukturiert ablegen. Für die Loss-of-License zählt, was den Lizenzstatus belegt.

3) Frühzeitig melden: Versicherer informieren, Fristen beachten, Rückfragen schriftlich beantworten. Wir unterstützen bei Formulierungen und dem roten Faden.

Vor dem Abschluss

Checkliste für die passende Police

Klauseln: Verzicht auf Verweisung, keine Weiterbeschäftigungsklausel, transparente Nachprüfung, klarer Prognosezeitraum, Psyche‑Einschluss.

Prozesse: Saubere Leistungsdefinition (Lizenzverlust), rückwirkende Leistung nach längerer Untauglichkeit, klare Nachweise (AME/Behörde).

Planung: Laufzeit zum Berufsweg passend, Dynamik‑Option & Zeitpunkt, verständliche Bedingungen – so wird die LoL‑Versicherung alltagstauglich.

Nach dem Abschluss

So bleibt Ihr Schutz aktuell

Gesundheit & Aufgaben: Änderungen beim Einsatzprofil, Schichtsystem oder Arbeitsplatz zeitnah mitteilen. Das verhindert Diskussionen im Leistungsfall.

Dokumentation: Regelmäßig Medical‑Kontrollen und relevante Schreiben ablegen. Digital gesammelt sparen sie später Zeit.

Kontakt halten: Bei Rückfragen des Versicherers strukturiert antworten. Wir helfen, Nachweise zielgerichtet zusammenzustellen.

Klausel‑Qualität

Darauf legen wir Wert

Lizenzbasierter Auslöser: Leistung bei Verlust der Tauglichkeitsklasse – nicht erst bei Tätigkeitsprüfung.

Psyche & Nachprüfung: Einschluss psychischer Erkrankungen und faire Nachprüfung vermeiden Lücken, die Lotsen oft treffen.

Praktikabilität: Klare Formulare, rückwirkende Leistung bei längerer Untauglichkeit und kein Einkommensnachweis im Leistungsfall.

Extraservice

Leistungszertifikat: Erstantrag durch Fachkanzlei

Unser Leistungszertifikat ermöglicht, dass der erste Leistungsantrag im Lizenzverlustfall kostenfrei von einer auf Versicherungsrecht spezialisierten Anwaltskanzlei gestellt wird.

Wichtig: Das Leistungszertifikat ist kein Bestandteil der Versicherung, sondern ein exklusiver Extraservice von FinanzService Weinand.

So gewinnen Sie Zeit und vermeiden Formfehler – gerade wenn das Medical plötzlich nicht mehr besteht.

Fluglotsen Unterschiede BU/LoL kennen, Nachweise sammeln, Fristen beachten, Klauseln priorisieren und Unterstützung nutzen

Wichtige Hinweise für Fluglotsen im Überblick

1) Unterschiede kennen: BU bewertet die Tätigkeit, Loss-of-Licence den Lizenzstatus.
2) Nachweise sammeln:
AME‑Befunde, behördliche Schreiben, Verlauf.
3) Fristen beachten:
Meldung an den Versicherer, Rückfragen strukturiert beantworten.
4) Klausel‑Prioritäten: Verweisungsverzicht, keine Weiterbeschäftigungsklausel, Psyche‑Einschluss, transparente Nachprüfung.
5) Unterstützung nutzen:
Unser Leistungszertifikat sorgt für einen sauberen Start in den Leistungsprozess.

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Die wichtigsten Hinweise für Fluglotsen

In 30 Sekunden

Lizenzschutz statt Berufsschutz

Lizenzverlust ist der Auslöser der Leistung. Eine BU prüft möglicherweise alternative Tätigkeiten - wenn nicht auf die abstrakte und konkrete Verweisung verzichtet wird; die Loss-of-License stellt auf das Medical ab. Wer vorbereitet ist, erhält schneller Klarheit.

Nur für Fluglotsen gedacht

fokussiert

Wir beraten zur LoL‑Versicherung für Fluglotsen – mit Blick auf Klauseln, Nachweise und Fristen im Leistungsfall.

Top Punkte kurz

Was für Fluglotsen wirklich zählt

Lizenzverlust = Auslöser

Medical verlorenLeistungsprüfung aus Lizenzsicht, nicht Tätigkeitsprüfung.

Keine Verweisung

Verzicht auf Verweisung & keine Weiterbeschäftigungsklausel.

Psyche & Nachprüfung

Psyche‑Einschluss und faire Nachprüfung – wichtig für realistische Fälle.

Leistungszertifikat

Erstantrag durch Fachkanzlei kostenfrei – unser exklusiver Extraservice.

Hinweise & Praxis

Häufige Fragen von Fluglotsen

Worin unterscheidet sich BU vom Lizenzschutz?

BU prüft Ihre Tätigkeit. Die Loss-of-Licence stellt auf den Lizenzstatus ab und leistet beim Verlust des Medicals.

Wann gilt der Auslöser als erfüllt?

Wenn die Tauglichkeitsklasse aus gesundheitlichen Gründen entzogen oder nicht verlängert wird und das fliegerärztlich/behördlich belegt ist.

Welche Nachweise brauche ich im Leistungsfall?

AME‑Befunde/Gutachten, behördliche Bescheide, Verlauf der Arbeitsfähigkeit und ggf. Reha‑/Therapieunterlagen. Alles sauber und lückenlos ablegen.

Welche Klauseln sind unverzichtbar?

Verzicht auf Verweisung, keine Weiterbeschäftigungsklausel, Psyche‑Einschluss, transparente Nachprüfung, klarer Prognosezeitraum.

Wie bereite ich mich auf den Ernstfall vor?

Medical‑Befunde regelmäßig sichern, Checklisten pflegen, Fristen kennen und den Kontakt zum Versicherer dokumentieren.

Warum ist ein Psyche‑Einschluss wichtig?

Psychische Belastungen können die Tauglichkeit beeinflussen. Ein klarer Einschluss verhindert Diskussionen und Lücken im Schutz.

Was leistet Ihr Leistungszertifikat?

Der erste Leistungsantrag wird durch eine spezialisierte Anwaltskanzlei kostenfrei gestellt – ein Extraservice von FinanzService Weinand (kein Bestandteil der Versicherung).

Wie fordere ich ein Angebot an?

Hier anfragen – Sie erhalten Ihr Angebot in der Regel binnen 24 Stunden. Wir vergleichen passend zu Ihrem Einsatzprofil in der Flugsicherung.