PKV-Beratung Checkliste für Fluglotsen
Diese Seite hilft Ihnen, eine PKV-Beratung für Fluglotsen strukturiert vorzubereiten – damit Tarife, Beiträge und Nachweise von Anfang an sauber zusammenpassen.
Sie erhalten eine praxisnahe Checkliste zu GKV/PKV-Entscheidung, Arbeitgeberzuschuss, Krankentagegeld, Leistungsbausteinen, Gesundheitsprüfung und Familienabsicherung.
Vertiefungen finden Sie im Krankenversicherungs-Cluster für Fluglotsen: Übersicht, GKV oder PKV und Krankentagegeld.
Vorbereitung vor dem Erstgespräch
Notieren Sie Ihren aktuellen Status (GKV/PKV), Eintrittsdatum, Selbstbehalt, Bausteine (Zahn/Stationär/Ambulant) und vorhandene Optionsrechte.
Klären Sie Ihre Ziele: Top-Leistung vs. stabile Beiträge, gewünschte Behandlung im Krankenhaus, Zahnersatz-Niveau, weltweite Nutzung und Budget-Rahmen.
Halten Sie Unterlagen bereit: letzte Beitragsrechnung, Versicherungsnachweise, ggf. Arbeitgeberbescheinigungen und – falls bereits vorhanden – Krankentagegeld-Unterlagen.
GKV oder PKV – die 3 Kernfragen für Fluglotsen
1) Liegen Sie über/unter der JAEG und wie sicher ist das künftig?
2) Wie wirkt der Arbeitgeberzuschuss auf Ihre Nettobelastung?
3) Wie soll Ihre Familienabsicherung aussehen?
Wichtig: Fluglotsen sind in Deutschland typischerweise angestellt (z. B. DFS) – dadurch greifen andere Rahmenbedingungen als bei Beamten oder dauerhaft Selbstständigen.
Wenn Sie unsicher sind, starten Sie mit dem Vergleich GKV vs. PKV für Fluglotsen und lassen Sie anschließend die passende Strategie ableiten.
Krankentagegeld richtig dimensionieren
Krankentagegeld schließt die Lücke nach Lohnfortzahlung/Krankengeld. Entscheidend sind Höhe, Beginn (z. B. ab Tag 43/91) und Nachweiskette.
Prüfen Sie: passt das Krankentagegeld zu Fixkosten, Schichtzulagen und Familienbudget? Details: Krankentagegeld für Fluglotsen.
Denken Sie auch an die steuerliche Wirkung (Beitragsbescheinigung, Zuschuss): Steuerliche Behandlung.
Tarifwahl: Ambulant, stationär, Zahn
Vergleichen Sie nicht nur Beiträge: wichtig sind Arztwahl, Psychotherapie, Heilmittel, Hilfsmittel, Vorsorge, offene Hilfsmittelkataloge und klare Erstattungsregeln.
Stationär zählen Wahlleistungen (Ein-/Zweibett), freie Krankenhauswahl, Transport/Rettung und Reha-Regelungen.
Eine strukturierte Bausteinliste finden Sie hier: Leistungsbausteine & Tarifwahl.
Gesundheitsprüfung: so vermeiden Sie unnötige Risiken
Erstellen Sie eine Gesundheits-Zeitachse (Diagnosen, Behandlungen, Medikamente, Arztkontakte) und beschaffen Sie relevante Berichte – bevor Sie Anträge unterschreiben.
Bei unklaren Vorerkrankungen sind anonyme Voranfragen oft sinnvoll, um Risikozuschläge/Ausschlüsse transparent zu machen.
Mehr dazu: Gesundheitsprüfung & Risikozuschläge.
Beitragsentwicklung & Kosten im Alter
Prüfen Sie Stellhebel wie Selbstbehalt, Beitragsentlastung, Tarifwechsel-Optionen (§204 VVG), Alterungsrückstellungen und die Beitragsstruktur des Tarifs.
Wichtig ist eine Strategie, die zu Ihrem Berufsweg passt – mit Reserven für Familienphase, Wohnkosten und mögliche Statuswechsel.
Vertiefung: Beitragsentwicklung & Kosten im Alter sowie PKV-Wechsel-Checkliste.
Status- oder Arbeitgeberwechsel ohne Versicherungslücke
Bei Wechseln (z. B. Arbeitgeber, Teilzeit, längere Auszeit) ist die Reihenfolge entscheidend: erst Prüfung/Annahme, dann Umstellung/Kündigung.
Achten Sie auf durchgängigen Schutz bei Krankentagegeld, Beitragszahlung und Familienabsicherung – auch bei Übergangszeiten.
Leitfaden: Statuswechsel & Arbeitgeberwechsel.
PKV, Krankentagegeld & Lizenzschutz als Gesamtkonzept
Eine gute Beratung prüft nicht isoliert, sondern stimmt PKV-Schutz, Krankentagegeld und vorhandene Absicherungen (z. B. Lizenzschutz/LoL) aufeinander ab.
So vermeiden Sie Doppelversicherungen, Lücken bei Nachweisen und widersprüchliche Leistungsdefinitionen – besonders wichtig bei längerer Erkrankung.
Wenn Sie Leistungen und Nachweise koordinieren möchten: Startpunkt ist die Krankenversicherungs-Übersicht für Fluglotsen.
Kurzfazit: Ihre PKV-Beratung in eine klare Checkliste bringen
Nehmen Sie Ihre Unterlagen, Ziele und Familienkonstellation mit – dann kann die Tarifauswahl sofort fachlich starten, statt bei Null zu beginnen.
Nutzen Sie die Vertiefungsseiten zu Leistungsbausteinen, Krankentagegeld und Kosten im Alter als roten Faden.
Ziel ist ein Schutz, der im Alltag passt – und im Leistungsfall ohne Diskussion greift.
Checkliste zum Mitnehmen
Diese Punkte vorab beantworten – dann wird die Beratung messbar besser.1) Status & Einkommen (JAEG, AG-Zuschuss)
2) Familienkonstellation
3) Wunschleistungen
4) Krankentagegeld-Start/Höhe
5) Gesundheits-Zeitachse.
Hinweis zur Umsetzung
Wichtig ist die richtige Reihenfolge – keine voreiligen Kündigungen.Kündigen Sie niemals „auf Verdacht“. Erst Tarife prüfen, Gesundheitsrisiken klären (Voranfrage), Annahme sichern – danach sauber umstellen. Details: PKV-Wechsel-Checkliste.
4 Merkpunkte für eine gute PKV-Beratung für Fluglotsen
Netto statt Brutto vergleichen
Beziehen Sie Arbeitgeberzuschuss, Selbstbehalt und Beitragsrückerstattung ein – sonst wirken Tarife „billig“, sind aber teuer. Mehr dazu.
Krankentagegeld passend zur Lücke
Start (z. B. Tag 43/91) und Höhe müssen zu Fixkosten und Familienbudget passen. Check.
Leistungsbausteine priorisieren
Stationär/Zahn/Ambulant nach persönlichem Bedarf gewichten – nicht nach Werbeversprechen. Bausteinliste.
Gesundheitsdaten sauber vorbereiten
Zeitachse + Arztberichte vermeiden unnötige Zuschläge/Ausschlüsse. Vorgehen.
Häufige Fragen zur PKV-Beratung-Checkliste für Fluglotsen
Welche Unterlagen sollte ich zur PKV-Beratung mitbringen?
Ideal: aktuelle Beitragsrechnung/Versicherungsnachweis, Übersicht zu Bausteinen, ggf. Arbeitgeberdaten zum Zuschuss sowie – falls vorhanden – Krankentagegeld-Unterlagen.
Warum ist der Arbeitgeberzuschuss so wichtig?
Weil er Ihre Nettobelastung stark beeinflusst. Ohne Zuschuss-Berechnung sind Tarifvergleiche oft irreführend. Einstieg: Arbeitgeberzuschuss & PKV.
Wie finde ich die richtige Krankentagegeld-Höhe?
Orientieren Sie sich an Fixkosten und dem Netto, das nach Lohnfortzahlung/Krankengeld fehlt. Wichtig sind auch Beginn und Nachweise. Details: Krankentagegeld Fluglotsen.
Kann ich Partner und Kinder in der PKV mitversichern?
Ja, aber jedes Familienmitglied ist in der PKV grundsätzlich separat versichert. Ob das sinnvoll ist, hängt von Einkommen und Budget ab. Mehr: Familienabsicherung.
Arbeitet der Partner ebenfalls, ist dieser regelmäßig selbst krankenversichert.
Was ist bei der Gesundheitsprüfung der häufigste Fehler?
Unvollständige Angaben ohne Zeitachse. Besser: Berichte beschaffen und bei Unsicherheit anonyme Voranfrage nutzen. So gehen wir vor.
Wie berücksichtige ich Auslandsreisen?
Prüfen Sie Weltgeltung, Rücktransport, regionale Einschränkungen und Selbstbehalte. Vertiefung: Auslandsschutz & Weltgeltung.
Wie plane ich die Beiträge im Alter realistisch?
Mit Blick auf Alterungsrückstellungen, Tarifstruktur, mögliche Beitragsentlastung und eine Wechselstrategie. Start: Kosten im Alter.
Wie starte ich am schnellsten – ohne mich zu verzetteln?
Nutzen Sie diese Seite als Checkliste, lesen Sie die Übersicht und klären Sie danach die drei Hauptthemen: GKV/PKV, Zuschuss und Krankentagegeld.