Rente oder Einmalzahlung? – was passt zu Ihrem Bedarf
Monatliche LoL‑Rente für planbare Liquidität oder Einmalzahlung (Summenversicherung) – hier lesen Sie, wann welche Leistungsart sinnvoll ist und worauf es in den Bedingungen ankommt. Hintergrund zur Einmalzahlung
Leistungsarten im Überblick
Bei der Absicherung des Lizenzverlusts stehen Ihnen grundsätzlich zwei Wege offen: die laufende Monatsrente oder eine Einmalzahlung. Entscheidend sind Ihre Fixkosten, Verpflichtungen und die gewünschte Planungssicherheit – sowie die konkreten Klauseln im Vertrag.
Laufende LoL‑Rente: planbar & alltagstauglich
Die monatliche Rente passt zur Realität regelmäßiger Ausgaben (Miete, Finanzierung, Familie, Vorsorge). Sie reduziert das Langlebigkeits‑ und Wiederherstellungsrisiko, denn die Auszahlung läuft – je nach vereinbarter Leistungsdauer – fortlaufend, solange die Leistungsvoraussetzungen vorliegen. Wichtig: auf Nachprüfung, Verweisungsverzicht und die Absicherung psychischer Ursachen achten.
Einmalzahlung (Summenversicherung): nur mit Augenmaß
Eine Einmalzahlung kann als Ergänzung für besondere Vorhaben dienen (z. B. Umschulung, Tilgung). Als alleinige Absicherung ist sie dagegen oft riskant: Hoher Kapitalbedarf über Jahre, mehr Ausschlüsse und die Gefahr, dass die Summe zu schnell verbraucht wird. Unser Grundsatz lautet daher: Rente zuerst, Einmalbetrag höchstens zusätzlich – nach sauberer Bedarfsermittlung.
Das Wichtigste in Kürze
- Planbarkeit: Die laufende Rente trägt Fixkosten und Lebensstandard verlässlich.
- Risiken der Einmalzahlung: Kapitalverzehr, Ausschlüsse, Fehleinschätzungen des Bedarfs.
- Klauseln prüfen: Nachprüfung, Verzicht auf abstrakte und konkrete Verweisung, Einschluss psychischer Ursachen.
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